Veränderungen des Marktes begegnen

Der Deutsche Holzimport sichert die Versorgung des deutschen Marktes mit Hölzern aus aller Welt.

Im GD Holz sind 140 Holzimporteure vertreten. Für die Holz-Importeuere wurde extra ein eigener Fachbereich Holzaußenhandel geschaffen, um die Vernetzung und Zusammenarbeit in diesem Bereich zu stärken. Bis zum Jahre 1998 war der Außenhandel in einem eigenen Verband, dem Verein deutscher Holzeinfuhrhäuser (VDH) mit Sitz in der Handelsmetropole Hamburg, organisiert.

Entwicklung des Fachbereichs Außenhandel

Mit dem Zusammenschluss des VDH und dem damaligen BD Holz e. V. zum Gesamtverband Deutscher Holzhandel e. V. bekam der Außenhandel eine noch größere Stimme innerhalb der Branche. Der Holzimport spielt für die Holzverbraucher wie die Holz verarbeitende Industrie in Deutschland eine enorm große Rolle. Allein in den Sortimenten Rohholz, Schnittholz und Holzwerkstoffe wurden 2014 etwa 20 Mio. m³ zur weiteren Verarbeitung nach Deutschland importiert. Der Import von Holz und Produkten auf Basis von Holz (also bspw. Zellstoff, Papier, Altpapier) betrug 2014 rund 120 Mio m³. Eine große Veränderung für den Holzaußenhandel bedeutete der Beschluss der europäischen Holzhandelsverordnung. Die Verordnung schreibt allen Importeuren vor, für den Import von Holz und Holzprodukten in den Binnenmarkt eine Sorgfaltsplicht durchzuführen. Diese Sorgfaltspflicht stellt sicher, dass Holz ausschließlich aus legalen Quellen stammt. Der GD Holz und seine Importeure haben die neue Verordnung von Anfang an unterstützt. Wir, als Verband, befürworten die Verordnung. Die Verordnung wurde national im Holzhandelssicherungsgesetz umgesetzt. Der GD Holz setzt sich insbesondere dafür ein, dass die Holzhandelsverordnung im Binnenmarkt gleichmäßig in allen EU-Staaten konsequent und auf gleichem Niveau umgesetzt wird, um Wettbewerbsverzerrungen im Binnenmarkt auszuschließen.

Die Durchführung der Sorgfaltspflicht muss sich effizient und wirksam gestalten, bürokratische Übertreibungen und Hürden sind jedoch nicht zielführend!

 

AKTUELLES

Informationsveranstaltung zu FLEGT & VPA am 22. Februar in Berlin

Am 22. Februar 2017 lädt der Gesamtverband Deutscher Holzhandel e.V. (GD Holz) zu einer offenen Informationsveranstaltung nach Berlin ein. Im Fokus dieses Termins werden die Themen FLEGT (Forest Law Enforcement Governance and Trade) und das kürzlich zwischen der EU und Indonesien geschlossenen VPA (Voluntary Partnership Agreement) stehen.

So gibt es fundierte Informationen aus der europäischen Sicht und direkt aus Indonesien: Welche Änderungen hat das VPA bewirkt? Wie funktioniert das VPA im Lieferland? Welche Bedeutung hat FLEGT für den internationalen Holzhandel? Um auch die Praxis zu beleuchten, wird ein Vertreter eines deutschen Holzhandelsunternehmens die Erfahrungen und Erwartungen an das VPA mit Indonesien darstellen. Nach einer Begrüßung des Vorstandsvorsitzen des GD Holz, Herrn Jürgen Klatt, werden die folgenden Referenten die Themenfelder beleuchten:

  • Herr Dr. Ir. Rufi’ie, Director Ministry of Environment and Forestry Indonesia, Jakarta
  • Herr Thorsten Hinrichs, Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft, Bonn
  • Herr Dr. Alexander Hinrichs, European Forest Institute, Kuala Lumpur
  • Herr Eugen Dickerhoff, Klöpferholz GmbH & Co. KG, Garching

Abgerundet wird das Programm durch einen Ausblick auf die Fortschritte in anderen VPA-Ländern. Neben einem Mittagsimbiss sieht der Ablauf des Programms ausreichend Freiraum für Fragen und Diskussionen vor. Es bietet durch die hochkarätigen Referenten Informationen aus erster Hand; und dies in einem Feld, das die Chance bietet, den Holzhandel dauerhaft positiv zu verändern!

Der GD Holz lädt herzlich zu dieser kostenfreien Veranstaltung am 22. Februar 2017 um 11:00 Uhr in das Verbändehaus Handel – Dienstleistung – Tourismus in Berlin Mitte ein; die Veranstaltung endet um ca. 16:00 Uhr. An einer Teilnahme Interessierte melden sich bitte per Mail (irwin@gdholz.de) oder telefonisch (030/72625870) zu der Veranstaltung an. Da die Teilnehmerzahl begrenzt ist, werden die Anmeldungen in chronologischer Reihenfolge nach dem Windhundprinzip berücksichtigt